top of page

Warum sich bei Ihnen niemand bewirbt oder nicht die richtigen Bewerbungen kommen – und was Sie dagegen tun können

  • Autorenbild: Anja Tulpa-Posch
    Anja Tulpa-Posch
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Anja Tulpa-Posch und Kristin Posch, Employer Branding Beraterinnen aus Oberösterreich

Sie haben die Stelle ausgeschrieben. Auf Karriere.at, auf dem eigenen Instagram-Kanal, vielleicht sogar in der lokalen Zeitung. Und dann? Keine Bewerbungen. Oder nur Bewerbungen, die gar nicht passen. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie nicht allein. Viele kleine und mittlere Unternehmen in Oberösterreich kämpfen gerade mit demselben Problem.

Die gute Nachricht: Es liegt meistens nicht daran, dass Ihr Unternehmen ein schlechter Arbeitgeber ist. Es liegt daran, dass nach außen hin nicht sichtbar ist, was für ein Arbeitgeber Sie sind.

Das Problem: Sie denken in Stellenanzeigen, Bewerber*innen denken in Fragen

Wer heute einen Job sucht, googelt nicht nur die Stellenanzeige. Die potentiellen Bewerber*innen suchen nach dem Unternehmen: zuerst einmal auf der Homepage, nach Bewertungen auf Kununu, über Bekannte, die dort arbeiten. Und wenn die Bewerber*innen dabei nichts finden oder das, was sie finden, nicht anspricht – dann bewerben sich die Menschen woanders.


Eine Stellenanzeige beantwortet die Frage: Was suchen wir? Aber Bewerber*innen stellen sich ganz andere Fragen:

  • Wie ist es dort wirklich zu arbeiten?

  • Werde ich dort gesehen und wertgeschätzt?

  • Passt das zu meinem Leben – Familie, Freizeit, Entwicklung?


Wenn Ihr Auftritt als Arbeitgeber diese Fragen nicht beantwortet, verlieren Sie die Aufmerksamkeit genau in dem Moment, in dem Sie sie am meisten brauchen.

Häufige Ursachen, warum Bewerbungen ausbleiben

In der Arbeit mit Unternehmen in Oberösterreich sehen wir immer wieder dieselben Muster:

  • Die Homepage hat keine Karriereseite oder eine, die seit Jahren nicht aktualisiert wurde.

  • Die Stellenanzeige klingt generisch – sie könnte von jedem Unternehmen in der Branche stammen.

  • Es gibt keinen Social-Media-Auftritt, der zeigt, wie es im Betrieb wirklich zugeht.

  • Das Unternehmen ist für seine Produkte oder Dienstleistungen in der Region bekannt, aber als Arbeitgeber kaum sichtbar.

Keines dieser Probleme ist unlösbar. Aber sie lassen sich nicht mit einer einzigen Stellenanzeige beheben.

Was wirklich hilft: Sichtbarkeit als Arbeitgeber aufbauen

Employer Branding – also die Entwicklung und Kommunikation einer klaren Arbeitgebermarke – klingt nach einem Thema für große Konzerne. Ist es aber nicht. Gerade für KMUs in Oberösterreich ist es ein enormer Vorteil, weil die meisten kleinen Betriebe es noch nicht tun.

Konkret bedeutet das:

  • Herausarbeiten, was Ihr Unternehmen als Arbeitgeber wirklich ausmacht – jenseits von Floskeln wie 'familiaeres Betriebsklima'.

  • Diese Stärken in einer Sprache formulieren, die potenzielle Mitarbeiter*innen anspricht.

  • Sie sichtbar machen – auf der Homepage, in sozialen Medien, in Stellenanzeigen.

Das ist kein Hexenwerk. Aber es braucht Zeit, Ehrlichkeit und einen klaren Blick von außen.

Unser Tipp für den Start

Bevor Sie die nächste Stellenanzeige schalten, fragen Sie Ihre bestehenden Mitarbeiter*innen: Was gefällt euch hier wirklich? Was würdet ihr Freunden erzählen, wenn ihr ihnen empfehlt, sich hier zu bewerben? Die Antworten sind oft überraschend – und der beste Ausgangspunkt für einen ehrlichen Arbeitgeberauftritt.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Unternehmen als Arbeitgeber aktuell steht und was Sie gezielt tun können, um sichtbarer zu werden: Wir begleiten KMUs in Oberösterreich bei genau diesem Prozess. Melden Sie sich für ein unverbindliches Erstgespräch.


 
 
 

Kommentare


bottom of page